poetry

Hindernisse

Einer kleiner Stein

Wie kann es anders sein

Brachte mich zum Sturz

Vorm Ziel, so kurz

Die Wunde war klein

Trotz recht großem Stein

Liegen blieb ich Schlamm

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Der Schmerz er war groß

Im Halse der Glos

Ein Kind weint nicht vor Schmerz

Es ist auf der Suche nach Herz

Nach Liebe und Ohhh

Nicht anders nur so

Wachsen wir auf

Nimmt das Leben seinen Lauf

Doch jetzt bin ich nicht mehr klein

Darf Schmerz dann noch sein?

Doch der Stein er kommt

Und ich werde fallen

Egal wann er kommt

Ein Menschlein muss fallen

Doch es steht wieder auf

Richtet das Leben

Es nimmt seinen Lauf

Mit all seinen Plänen

Überraschend wird’s sein

Der Fall über den Stein

Doch ich lerne aus Fehlern

Und kann das nächste mal ein bisschen federn

Also haltet die Augen offen

Ob nüchtern oder besoffen

Vielleicht siehst du den Stein

Ich sah nicht

Und landete im Gesicht

Muss aber nicht immer so sein!

 

3 Kommentare zu „Hindernisse

  1. Steine sind wie Menschen.
    Es gibt größere,
    kleine
    Welche, die
    Viel schöner sind als meine.

    Einige
    sind unbewegt
    Andere
    suchen noch, wo hin es geht
    Und manch einer liegt
    Verloren im Sand
    Und träumt vom Meer
    Vom Strand
    Dass ihn irgendjemand
    Mitnimmt.

    Manchmal (so scheint mir)
    Sehe ich einen
    Wundervollen Stein
    Aber ein Zwinkern nur
    Und er ist weg
    Verloren, ohne Spur
    Unter tausend anderen Steinen
    Dann stoße ich mich.
    Denn Steine sind
    Wie Menschen.

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