Eine frische Brise weht mir durchs Haar als ich die Straße überquere. Viel Verkehr geht mir durch den Kopf als mich im nächsten Moment der Blick eines Fußgängers ablenkt . Seine Augen sind grün , grün wie der Wald. Seine Hände sind schmal ,fast noch schmäler als meine und seine Haare sind dunkel , ja schwärzer als die Nacht . Ich wende mich ab um einer alten Frau auszuweichen und als ich mich das nächste Mal nach dem Jüngling umschaue ist dieser verschwunden. Was ein Tag denke ich mir und ziehe fröstelnd die Jacke noch ein Stückchen enger um meinen Körper . Plötzlich befinde ich mich in einer dicken Menschenmasse . Die Menschen haben keine Gesichter und scheinen gehetzt von Zeit und Geld nur so am mir vorbei zu stürmen . Es wird immer enger um mich und die Luft, die wird knapper. Es fröstelt mich und ich weiß nicht wohin ich gehen soll. Die Sicht ist versperrt von all den grauen leblosen Körpern , die sich an mir vorbei drängen. Ich schließe die Augen um im nächsten Moment von einem anderen Menschen zu Boden gerissen zu werden . Ich falle ….Immer tiefer und ich traue mich nicht die Augen zu öffnen in der Angst vor dem noch viel graueren Boden . Fast spüre ich den Hauch der glatten und kalten Oberfläche als mich plötzlich etwas am Arm zu packen scheint. Ich reiße die Augen auf und im nächsten Moment stehe ich wieder auf meinen Beinen. Die Massen bewegen sich weiter. Ich weiß nicht wohin der Weg mich führen wird , doch es scheint so als haben es alle eilig an diesen Ort zu gelangen . Keine Zeit für den Blick in ein anderes Gesicht, denn wen scheint dies auch zu interessieren . Die Masse drängt immer weiter, doch jeder graue Körper für sich alleine . Die Fenster und Türen sind schon lang geschlossen und dass ein jemand einen Blick hinter ihre Fassade werfen durfte …Die Zeiten sind vorbei . Also ströme ich mit , mit mit der Masse . Wohin ? Das weiß ich nicht .Aber aus Angst vor einem Sturz laufe ich weiter .