Ich sitze im Bett
kann mal wieder kein Auge schließen
Der Wind tobt draußen vor meinem Fenster
Ich höre die Gedanken wie sie in Strömen fließen
Und in den dunklen Ecken meines Zimmers sehe ich Gespenster
Ich sitze im Bett
Wo will ich hin und wo komme ich her?
Solche Fragen und noch so vieles mehr
Der Poet ist mal wieder bei Nacht erwacht
Und flüstert süße Worte in mein Ohr ganz sacht.
Was wird wohl sein und was ist eigentlich los?
Die Welt ist im Wandel? Was machen wir bloß?
Rollläden klappern an meinem Fenster.
Ist es das Leben oder sehe ich Gespenster?
In meinem Kopf ist es wirr,
die Gedanken sind wild,
das Leben ist komisch und macht mich irr‘
Kleiner Mensch auf einsamer Kugel
Ist auf der Suche nach seinem Rudel
Jeder Pfad geht in zwei
Der nächste in drei
Wo soll ich hin?
Ich sitze in meinem Bett
Draußen verstummt der Tag
Und die Nacht bricht an
Alles was ich mag
Verstummt oder ist dran
Mit denselben Fragen, die mich quälen bei Nacht
Und mich mal wieder halten so lange wach
Die Augen sind schwer
Die Hände ganz schwach
Ich gehe jetzt schlafen
Gute Nacht
-Hannah-

Ein Kommentar zu „night time“