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Un jour à Bruxelles 

Da das Zeit Kontingent bei InterRail auf nur 1 Monat begrenzt ist, muss man sich genau überlegen wie man die Reise strukturiert. Bei uns stellte sich also die Frage was unser nächstes Ziel nach Amsterdam sein wird. Direkt Paris kam für uns nicht ganz in Frage, da bei uns Belgiem auf dem Weg lag. Somit haben wir uns dafür entschiedener einem Tagestrip nach Brüssel zu machen und somit Belgien abzudecken. 


Morgens also die Rucksäcke gepackt, aus dem Hostel ausgecheckt und mit der Fähre zu Hauptbahnhof vom Amsterdam gefahren um den Zug nach Brüssel zu bekommen ( wir mussten die Fähre nehmen, da unser Hostel auf der anderen Seite der Amstel lag. ). 

Knappe 2 Stunden saßen wir im Zug nach Brüssel . Angekommen am Bahnhof haben wir unsere Rucksäcke direkt in den Schließfächern dort eingeschlossen und uns auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden. 

Der erste Eindruck war erstmal nicht sehr schön. Die Gegend um den Bahnhof Bruxelles-Midi war sehr grau. 

Schnell hatten wir allerdings schon den ersten „Touri-Stop“ erreicht: le Mannequin Pis. 


Etwas enttäuscht standen wir vor der doch recht kleinen Statur, doch sie hatte dennoch ihrem Charme. 

Weiter ging es Richtung Grand Place der vor allem mit seinen pompösen Fassaden schwer beeindruckend war aber auch ein großer Kontrast zu den Gassen rundherum durch welche wir gekommen waren . Mit einem kleinen Stopp in einer Brasserie und dem ersten bestellten Kaffee auf französisch ging es weiter durch die Gässchen der Hauptstadt. Zunächst ein wenig enttäuscht vom Zentrum Brüssels liefen wir weiter in Richtung des botanischen Gartens der uns mit seinem Charme reizte. Der interessante Kontrast zwischen hohen modernen Glasfassaden und den alten Stadtteilen fiel vor allem hier besonders auf. Eine Pause legten wir im Parc de Bruxelle ein wo wir lustiger Weise viele Jogger beobachten konnten .


Der Parc Bruxelles befindet sich oberhalb vom Schloss, welches ebenfalls mit einer pompösen Fassade und vielen vergoldeten Ornamenten beeindruckt. 

Dort besuchten wir eine Ausstellung, welche die Thematik Belgien, derer Grundwerte und Europa hatte. 

Sehr beeindruckend für uns, gerade mit Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in dem verschwindenden Ländern. 

Wir waren beide der Überzeugung, dass sich die 5€ Eintritt gelohnt hatten. 

Unsere nächstes Ziel war ebenfalls eine Ausstellung, welche sich in dem Museum of European History befand. Den Namen zu entnehmen, thematisierte diese ebenfalls Europa, der Schwerpunkt wurde allerdings auf die Entstehung dieses Staatenzusammenschlusses gelegt. 

Sie war sehr geschichtslastig, doch für Interessierte wie uns sehr lohnend. 

Gegen Nachmittag haben wir dann den Weg wieder in Richtung Zentrum aufgenommen. 

Auch wir wollten uns den Genuss einer echten belgischen Waffel nicht entgehen lassen. Somit haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Mannequin Pis gemacht und uns dort einen kleinen Verkaufsstand gesucht. In einem naheliegender Supermarkt würde sich dann ebenfalls noch ein belgisches KirschBier gekauft und samt Waffel und Bier vor das kleine Jungchen gesetzt. Wer eine sugar infussion fürchtet sollte sich die Waffel allerdings teilen 🙂

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